
Ich liebe und lebe meine Vielschichtigkeit
Das ist, was mich auch an der Kinesiologie fasziniert: die Verbindung von Körper, Emotionen und Gedanken sowie das Zusammenspiel unterschiedlichster Ansätze. Auch in der Gestalttherapie begegnet mir dieser ganzheitliche Blick wieder. Viele Muster und Prägungen ergeben erst Sinn, wenn wir den Menschen als Ganzes betrachten. Auch wird mir immer wieder bewusst, wie unterschiedlich Menschen die Welt erleben und wahrnehmen.
Ich bin Inga Franzen, geboren 1984 in Berlin und lebe seit 2014 in Hamburg. Mich berührt, Menschen dabei zu unterstützen, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen – mit ihrem Körper, ihren Gefühlen und ihrer inneren Weisheit. Immer wieder staune ich, wie präzise das Unterbewusstsein arbeitet.
Mein Weg zu Kinesiologie & Gestalttherapie
Zu Beginn meines Ingenieurstudiums hatte ich mit Allergien und Schlafstörungen zu tun und fühlte mich außerdem in meinem Körper und inneren Erleben unbeweglich. Auf der Suche nach Lösungen, hatte ich 2008 meine erste Begegnung mit der Kinesiologie – einer Methode, die Bewusstes mit Unbewusstem verbindet. Die Methode hat mich derart fasziniert, dass ich an Wochenenden einzelne Module belegte – zunächst nur für mich, als Hilfe zur Selbsthilfe.
Über viele Jahre ließ ich mich an verschiedenen Lebensorten von Kinesiolog:innen begleiten. Über die Zeit merkte ich, dass meine Begabung gar nicht ausschließlich im rationalen Bereich verankert ist. Der Zugang zu inneren Bildern und Farben fällt mir sehr leicht. Mir wurde außerdem bewusst, wie sensibel ich Stimmungen und emotionale Prozesse wahrnehme.
Vielfältige Erfahrungen – Tanzunterricht bei einer Schamanin, Holotropes Atmen, Transpersonale Psychologie, diverse Bücher und persönliche Tiefpunkte – haben mich mehr und mehr auf meinen intuitiven Weg geführt. Schließlich entschied ich mich 2017 für eine 18-monatige Intensivausbildung in Kinesiologie und den Schritt, selbst Menschen zu begleiten.
Seit 2019 bin ich in eigener Praxis in Hamburg tätig und begleite Menschen auf ihrem individuellen Lebensweg.
Als ich mich für eine Ausbildung für Transpersonale Psychologie anmelden wollte, empfahl mir die Ausbilderin aufgrund meiner persönlichen Biographie die Gestalttherapie. Sie sagte, in der Gestalttherapie ginge es viel um Kontakt – innerhalb der Gruppe und in der Begegnung mit dem Gegenüber.
Ich nutzte diese Erfahrung zum einen für meinen eigenen Entwicklungsprozess und zum anderen um die Fähigkeit zu entwickeln, Menschen auch in tieferen emotionalen Prozessen begleiten zu können. Mir wurde klar, wie stark traumatische Erfahrungen die Fähigkeit zu echtem Kontakt beeinträchtigen können – und dass es schrittweise möglich ist, diesen Kontakt wiederzufinden und eine liebevollere Beziehung zu sich selbst aufzubauen.
Seit 2022 ergänzt die Haltung der Gestalttherapie meine kinesiologische Arbeit und erweitert meinen Blick in den Sitzungen. Seit Mitte 2025 biete ich zusätzlich Einzelsitzungen in Gestalttherapie an.
Fachliche Qualifikation
| 2025-heute | Supervisions- und Anerkennungsjahre Gestalttherapie (2 Jahre) In Kontakt Marburg |
| 2022-2025 | Ausbildung Gestalttherapie (3-jährige Ausbildung) In Kontakt Marburg |
| 2019 | Neuro-Meridian-Kinestetik (NMK 1) |
| 2017 -2018 | 18-Monatige Intensivausbildung Kinesiologie Institut für Transpersonale Kinesiologie bei Ulrike Sawert |
| Feb 2017 | Fortbildung „Birth Into Being“ Level 1 und 2 bei Ulrike Remlein & Alexandra Lehmann |
| 2016 | Fortbildung NLP Practitioner |
| 2008 – 2017 | Einzelne Module in TFH, BrainGym, Systemische Kinesiologie, Tools of the Trade |
| Anfang 2012 | Abschluss zur Diplom-Umweltingenieurin an der BTU Cottbus |
| 2010 – 2012 | Erasmusstudium und Diplomarbeit in Sheffield und Newcastle |
Neben der Kinesiologie Erfahrungen, die mich geprägt und geformt haben:
Cantienica (Training für Körperform und Haltung)
Holotropes Atmen (nach Grof)
Roy Heart Voice Work (Stimme, Gesang, Bewegungsarbeit)
PEM Methode (körperlicher Ausdruck von Emotionen)
Afrikanischer Tanz
Gewaltfreie Kommunikation
Interessen:
Erforschen, Lernen, Gehirn, Kommunikation, Emotionaler Ausdruck, Hochsensibilität, Naturwissenschaften, Stimme und Tönen, Gesellschaftliche Tabus