Gestaltherapeutische Begleitung

In der gestalttherapeutischen Begleitung geht es weniger darum, lange über Probleme zu sprechen. Stattdessen lädt die Gestalttherapie dazu ein, dich selbst im gegenwärtigen Moment bewusst zu erleben. Die Einstiegsfrage ist oft ganz einfach: „Wie geht’s dir?“ Aus dieser Frage heraus entsteht ein Gesprächsfaden – etwas kristallisiert sich heraus, was wir als „Gestalt“ bezeichnen und sich im Laufe der Sitzung weiter entwickeln kann.

In der Sitzung gehe ich mit dir in Resonanz und stelle dir meine Impulse und Wahrnehmungen offen zur Verfügung. Du entscheidest selbst, wie du darauf reagieren oder was du damit machen willst. Häufig spiegele ich unbewusste Körperreaktionen oder teile meinen persönlichen Eindruck von einer Situation. Immer wieder lade ich dich ein, wahrzunehmen, wie sich etwas gerade anfühlt und was in dir vorgeht.

In den allermeisten Fällen lade ich dich zum Experiment ein. Das kann bedeuten, etwas bewusst wahrzunehmen, einen Impuls von dir zu verstärken oder einen Gedanken verbal auszudrücken. Manchmal geht es auch darum, mit inneren Anteilen in Kontakt zu treten oder dich damit zu identifizieren – zum Beispiel in Form einer Kissenarbeit.

Durch die Erforschung der Dynamik – deiner Reaktionen und Bedürfnisse und dessen, was du erlebst und fühlst, entwickelt sich ein neuer Erfahrungs- und Handlungsspielraum.